Häufige Fragen

Welche Krankheitszeichen werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?
Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus führt nach Information der Weltgesundheitsorganisation WHO zu Krankheitszeichen wie Fieber, trockenem Husten und Abgeschlagenheit. In China wurden bei einigen Erkrankten auch Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost berichtet. Bei einigen Erkrankten traten zudem Übelkeit, eine verstopfte Nase und Durchfall als Krankheitszeichen auf.

Wer ist besonders gefährdet? Bei den bisher  berichteten Erkrankungsfällen verliefen die meisten Erkrankungen mild. In der Gruppe der 10 bis 39 Jahre alten Menschen sterben 0,2 Prozent der Infizierten (bei der üblichen Grippewelle liegt das Gesamtrisiko bei 0,16 Prozent). Bei einem Teil der Betroffenen kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündungen führen. Das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und Tod haben Menschen über 70 Jahre und Menschen mit Grunderkrankungen. Die meisten Todesfälle traten in China bei über 80-Jährigen auf, Männer waren häufiger betroffen als Frauen. In Deutschland sind noch keine Todesfälle aufgetreten. Bei Kindern scheint die Erkrankung laut WHO vergleichsweise selten aufzutreten und dann mild zu verlaufen. Schwangere scheinen der WHO zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben.

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?
Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion, wenn Virus-haltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine indirekte Übertragung über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist möglich. Die Übertragung des Virus von Personen, die noch keine Krankheitszeichen zeigen , spielt bei der Verbreitung des neuartigen Coronavirus auch gewisse Rolle.(dieser Zeitraum beträgt in der Regel 3-6 Tage, manchmal bis 14 Tage)

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?
Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegsinfektionen sinnvoll?
Wenn eine erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz).
Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz korrekt sitzt. Lassen Sie sich von einer medizinischen Fachkraft beraten, ob diese Maßnahme in Ihrem konkreten Fall empfehlenswert ist.
Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert.

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das neuartige Coronavirus zur Verfügung?
Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild. Eine spezifische, d. h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung. Therapeutische Maßnahmen, die bei Behandlung üblicher Grippe und Erkältungserkrankungen Symptome lindern, werden in meisten Fällen auch bei Coronavirus wirksam eingesetzt.

Was sollten Personen tun, die Sorge haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben, oder die aus Regionen zurückkehren, in denen es zu Übertragungen kommt?
Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich - auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann über eine Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI) ermittelt werden.
Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von Krankheitszeichen der Atemwege sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und eine Ärztin oder einen Arzt benachrichtigen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zunächst telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben.
Für Reisende aus Regionen, in denen Fälle von COVID-19 (das ist die Atemwegserkrankung, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wird) vorkommen, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie zunächst eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. Zudem sollten Sie unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben sowie die Husten- und Niesetikette und eine gute Händehygiene beachten.

Was bedeutet es für Deutschland, wenn sich das neuartige Coronavirus hierzulande zunehmend ausbreitet? Was kann die Bevölkerung tun, um die Verbreitung des Virus einzudämmen?
Die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus für Deutschland lassen sich nicht vorhersagen. Sie könnten mit einer schweren Grippewelle vergleichbar sein: Sollten sich in Deutschland sehr viele Menschen anstecken, muss auch mit schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen gerechnet werden. Auch Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, die Verbreitung des Virus einzudämmen, indem sie folgende Empfehlungen berücksichtigen:
Informieren Sie sich auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts (www.rki.de) oder des Gesundheitsamts Darmstadt über die entsprechende Situation.
Verbreiten Sie keine zweifelhaften Social-Media-Informationen.
Praktizieren Sie eine gute Händehygiene und Husten- und Niesetikette.
Fassen Sie sich möglichst wenig ins Gesicht, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen.
Halten Sie Abstand von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden, auch aufgrund der andauernden Grippe- und Erkältungswelle.
Generell bei Erkrankungen gilt: Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.
Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in Gebieten, in denen vermehrt Fälle bekannt wurden finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Institut.

Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus betroffen?
Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19-fallzahlen und www.rki.de/covid-19-risikogebiete.

Weitere (Fach-)Informationen zum neuartigen Coronavirus sind auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts zu finden. www.rki.de

Um unnötige Wartezeiten zu verhindern führen wir eine
Bestellpraxis und bitten daher um VORHERIGE ANMELDUNG.

 

Unsere Sprechzeiten:

Montag:            08:00 - 18:00

Dienstag:          08:00 - 18:00

Mittwoch:          08:00 - 13:00

Donnerstag:      08:00 - 18:00

Freitag:             08:00 - 13:00

 

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir haben unsere Öffnungszeiten vorübergehend geändert. Wir sind wir am Montag, Dienstag und Donnerstag bis 15 Uhr und am Mittwoch und Freitag bis 13 Uhr für Sie da..

 

Sollten Sie an einer Infektion der Atemwege erkrankt sein und / oder

Kontakt zu einem bestätigten Fall mit Covid-19 gehabt haben, bitten wir Sie nicht in unsere Praxis vorzusprechen.

Wir haben in unseren Praxisräumen nicht die Möglichkeit unsere Patienten von den infizierten Patienten ausreichend räumlich zu trennen, sowie auch einen Coronavirus-Test auf einem für unsere Angestellten und Risikopatienten sicheren Weg zu gewährleisten. Schützen sie bitte weitere Patienten und unser Praxisteam  und lassen sie uns zuerst telefonisch ihre Behandlung zu klären. Sie werden kurzfristig zu einem der Ärzten weitergeleitet.  Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Kontakt

Karlstrasse 45
64283 Darmstadt

praxis@hausaerzte-karlstrasse.de

Telefon: 06151 41199
Fax: 06151 41069

Druckversion Druckversion | Sitemap
Hausaerzte Karlstrasse © Vladko Horcicka

Anrufen

E-Mail

Anfahrt